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Burnout bei Sportlern
Ein Burnout bei Sportlern ist leider ein recht häufig auftretendes Problem. Sieht man den Spitzensportlern im TV bei Olympia oder anderen internationalen Sportveranstaltungen zu, würde man nie auf den Gedanken kommen, dass auch diese Menschen unter einem Burnout leiden können.
Das Bunout-Syndrom ist der Zustande des „Ausgebrannt seins“ oder der „emotionalen Erschöpfung“. Dieses Symptom wird durch Stress ausgelöst und ist am häufigsten bei Managern und Ärzten anzutreffen, die wegen ihres anstrengenden Berufs sehr viel Stress ausgesetzt sind.
Zu den Symptomen des Burnouts gehören unter anderem Kopfschmerzen, Erschöpfung, Depersonalisierung, und das Gefühl der Überlastung. Menschen die darunter Leiden, sind oft nicht mehr in der Lage ein normales Leben zu führen und ihren Alltag selbstständig zu bewältigen.
Am Anfang eines Burnouts will der Betroffene unbedingt sich selbst und anderen etwas beweisen und bestimmte Leistungen erfüllen. Dazu gehört bei Spitzensportlern der Drang ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Zum Beispiel den ersten Platz bei einem Wettkampf oder das Weiterkommen in das Finale eines Turniers. Der Sportler vernachlässigt seine sozialen Kontakte und steigert sich immer mehr in die Situation hinein. Verstärkt wird dieser Leistungsdruck durch Trainer und Mannschaftskameraden. Der Sportler fühlt sich zunehmend wertlos, überfordert und überanstrengt. Er kann seinen eigentlichen Leistungsstandart nicht mehr halten und fühlt sich verzweifelt. An dieser Stelle erkennt man gut, dass das Burnout-Syndrom ein Teufelskreis ist.
Für dieses Syndrom gibt es noch keine einheitliche Therapie. Sicher ist nur, dass in unserer Leistungsgesellschaft immer mehr Menschen daran erkranken. Nicht nur in den Bereichen Management und Spitzensport, sondern auch ganz einfache, normale Leute leiden zunehmen häufiger an einem Burnout.
